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Klimawandel und Wissenschaftskommunikation im Internet: ‚Interactive science‘ oder Auflösungen von Wissensordnungen?

Datum: 25. November 2020, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort: online

Die öffentliche Debatte um den Klimawandel hat gezeigt, dass die Dynamik der Kommunikation maßgeblich durch das Internet und seine neuen Kommunikationsräume in den sozialen Medien mitbestimmt wird. Infolgedessen sind es nicht mehr nur professionelle Akteure aus dem Journalismus oder der Wissenschaft, die öffentliches Wissen und Meinungen beeinflussen, sondern Laien, Interessensgruppen oder die Politik selbst. Angesichts dieser Entprofessionaliserung der Wissenschaftskommunikation stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung als Partizipationsgewinn oder als Auflösung etablierter Wissensauflösung zu werten ist. Die Antwort wird entscheidend davon abhängen, wie WissenschaftlerInnen diese neuen Kommunikationsarenen nutzen. Für das Thema Klimapolitik ist die Einstellung der Gesellschaft zur Wissenschaft eindeutig: Laut dem aktuellen Wissenschaftsbarometer von 2019 stimmen drei Viertel der Befragten zu, dass sich WissenschaftlerInnen öffentlich äußern sollen, wenn politische Entscheidungen Forschungsergebnisse nicht berücksichtigen. Mehr als die Hälfte findet, dass politische Entscheidungen wissenschaftsbasiert sein sollen und 50 Prozent meinen, dass es auch die Aufgabe von WissenschaftlerInnen ist, sich in die Politik einzumischen. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Vortrag Forschungsergebnisse zum aktuellen Stand der Wissenschaftskommunikation im Internet.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

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